Flashmob
Was ist ein „Flashmob“?
Der Begriff Flashmob (flash – Blitz; Mob – von mobilis – beweglich) bezeichnet einen kurzen, scheinbar spontanen Menschenauflauf auf öffentlichen oder halböffentlichen Plätzen, bei denen sich die Teilnehmer üblicherweise persönlich nicht kennen und ungewöhnliche Dinge tun. Flashmobs werden über Online-Communitys, Weblogs, Newsgroups, E-Mail-Kettenbriefe oder per Mobiltelefon organisiert. Flashmobs gelten als spezielle Ausprägungsformen der virtuellen Gesellschaft (virtual community, Online-Community), die neue Medien wie Mobiltelefone und Internet benutzt, um kollektive Aktionen zu organisieren.
Flashmob in Graz
a. In Graz hat sich bereits eine junge Flashmobszene etabliert, die durch einige Aktionen in der Herrengasse, am Hauptbahnhof, Geschäften, am Hauptplatz usw. für Aufsehen gesorgt hat.
b. Grazer Flashmobszene im Web: http://flashmob-graz.bplaced.net ; http://www.spleengraz.at/ ;
c. Videos von Flashmobaktionen:
London: http://www.youtube.com/watch?v=VQ3d3KigPQM
Graz: http://www.youtube.com/watch?v=LmCrOhTfxWM
Dance-Flashmob
Grazer Bahnhofshalle verwandelt sich in Tanzboden
Am 10. Mai um 16.30 Uhr zeigten über 200 Menschen öffentlich ihre Tanzkünste in Graz. Die neue Bahnhofshalle war der ehrwürdige Hintergrund für das Spektakel. Als Vorbild galt der, fast allen bekannten, „T-mobile dance“. Für die Chorographie war die DCG – Dance Connection Graz unter der Leitung von Gudrun Posedu verantwortlich.
War zu Beginn ein Staunen in den Gesichtern der Passanten zu sehen, so wich dieses bald einem wohlwollenden Lächeln. Ohne Zweifel hat den einen oder anderen augenblicklich das Tanzfieber gepackt.
Nach knapp 3 Minuten war die Aktion auch schon wieder vorbei. Geblieben ist eine Erinnerung, dass körperliche Aktivität Spaß macht – in diesen Fall nicht nur den Aktiven, sondern auch den passiven Zusehern.

