„Stufensteigen statt Rolltreppenfahren“

Stiegensteigen ist gesund und lässt sich leicht in den Alltag integrieren. Stufen-Man hilft bei der Motivation zu einem gesunden Lebensstil. Auch die ÖSV Stars gehen mit guten Beispiel voran!

ÖSV-Stars treffen Stufen-Man: Herausforderung vor Saisonstart

Fit für den Winter, nach der Einkleidung kann es losgehen. Aber werden Benni Raich und Co. dem Teufel widerstehen und mit Stufenman für mehr Alltagsbewegung kämpfen? Mit dem Auftritt der Figuren geht das Projekt „Hupfn.at“ der SPORTUNION-Steiermark in Phase 3.

Wer täglich 30 Minuten zu Fuß geht verbrennt im Jahr 45.000 Kilokalorien – das entspricht in etwa 6 Kilogramm Fett, oder anders ausgedrückt: Man könnte 90 Stück Schokotorte pro Jahre essen, ganz ohne Gewichtszunahme. Dem Teufel, oder in diesem Fall einer hübschen Teufelin, ist das freilich egal. Sie ist es, die im Namen der Aktion „Hupfn.at“ die Menschen in den nächsten 8 Wochen zum Benützen von Rolltreppen verführen will. Wer ihr widersteht folgt dem Ruf von Stufenman, benützt das praktische Fitnessgerät Stiege und wird mit Obst und Fruchtsaft belohnt. Zum Erstauftritt des Duos müssen die Stars des ÖSV zeigen, auf welcher Seite sie stehen. Bei der Einkleidung im Einkaufszentrum Seiersberg kommt es am 15. Oktober ab 16.30 Uhr zum Aufeinandertreffen.

Kampf mit der süßen Teufelin

Aber auch alle anderen müssen im Kampf Gut gegen Böse Farbe bekennen. Jeden Montag, Mittwoch und Freitag von 15-18 Uhr werden der Stufenman und die Teufelin in Seiersberg Werbung für gesunde Bewegung machen. Auch bei der Firma Magna, am Hauptbahnhof Graz und beim Schlossberglift werden die zwei in Aktion treten. „Stiegensteigen statt Rolltreppefahren“ ist nach „Gehen statt an der Haltestelle warten“ das neue Motto des Projekts. Im Frühling war an Öffi-Haltestellen gehüpft worden: Über 25.000 Passanten wurden so alleine in Graz erreicht. Im Sommer begleiteten „Geh-Guides“ Menschen von Straßenbahnstation zu Straßenbahnstation um zu gehen statt zu warten. Auffällig dabei die auf den Rücken geschnallten orangen Tafeln mit Ernährungs- und Bewegungstipps.

Die Botschaft von Stufenman

„Wichtig ist uns, den Stellenwert von Alltagsbewegung für die Gesundheit ins Bewusstsein zu rücken“, sagt der Bewegungsexperte der SPORTUNION, Christian Lackinger. „Jeder einzelne Schritt bildet ein Fundament für einen gesunden Lebensstil“. Zwei Studien aus England belegen, dass durch einfache Maßnahmen die Motivation zum Treppensteigen gesteigert werden kann. Das Team der SPORTUNION erklärt den Menschen, was 30 Minuten Bewegung pro Tag bringt: Das Herz-Kreislauf-System wird gestärkt, Depressionen und Schlafstörungen vorgebeugt und die Knochendichte erhöht. Schon etwas Bewegung führt zur Reduktion von Depressionen, verbessert die Schlafqualität und vermindert das Risiko, an Diabetes oder Bluthochdruck zu erkranken. Die Snowboard-Olympiaheldin Marion Kreiner, das Eishockeynationalteam oder Sportbischof Franz Lackner unterstützen das Projekt schon seit Jahresbeginn.

Was erreicht man durch Treppesteigen?

Eves_AJPrevMed_2010_comment.pdf

90 K

Olander_PrevMed_2008.pdf

106 K

Titze_SozPraevMed.pdf

1.0 M

Hupfn.at: Herzgesundheit und Prävention für Neueinsteiger

1.) Ausgangslage

Die Steigerung der Alltagsaktivität ist eine wichtige Aufgabe der Gesundheitsförderung. Neben der aktiven Teilnahme an Bewegungsprogrammen soll laut den Richtlinien der WHO ein erwachsener Mensch täglich 30 Minuten körperlich aktiv sein.

2.) Zielstellung

Förderung der Alltagsaktivität durch eine Kampagne zur Öffentlichkeitsarbeit. Aufzeigen von Chancen zur körperlichen Aktivität im Alltag – ohne Zeitverlust.

Bekanntmachung der Angebote der Sportvereine für die Zielgruppe der jungen Erwachsenen, die bis jetzt schwer erreicht wurden.

3.) Zielgruppe

- Inaktive Personen, die im Alltag wenig körperlich aktiv sind (alle Altersgruppen)
- Junge Erwachsene

4.) Intervention

Aktionen an Knotenpunkten des öffentlichen Verkehrs in Graz. Öffnung der Sporteinrichtungen in der Gaußgasse (Landesverband Sportunion Steiermark) für junge Erwachsene.

5.) Was ist Hupfn?

„Hupfn“ ist der aktionistische Projektauftakt um das Interesse der Öffentlichkeit zu wecken. Im zweiten Schritt des Projektes „Hupfn“ werden Passanten an Bus -Straßenbahnstationen dazu motiviert werden, um „gehen statt zu warten“. Bei Schritt Drei werden Passanten an Rolltreppen aufgefordert Treppen zu steigen, um ihre Alltagsaktivität zu steigern. Ziel des Gesamtprojekts „Hupfn“ ist es, inaktive Menschen zu mehr Alltagsaktivität zu motivieren. Damit wird gezielt Zivilisationskrankheiten, wie Herzkreislauferkrankungen, Diabetes mellitus, Bluthockdruck, Fettleibigkeit etc. entgegengewirkt.

6.) Laufzeit

14 Monate